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Eine Zuchtuntersuchung auf HKM sollte folgende Kriterien erfüllen:
Bei der kardiologischen Zuchtuntersuchung auf HKM müssen auch alle anderen Herzerkrankungen ausgeschlossen werden, die bekanntermaßen angeboren oder erblich sind:
(Aortenstenose AS, Pulmonalstenose PS, Persistierender Ductus arteriosus PDA, Mitralisdysplasie MD, Trikuspidaldysplasie TD, Fallotsche Tetralogie FT, Ventrikelseptumdefekt VSD, Atriumseptumdefekt ASD)
Das ist wichtig, da andere erbliche und kongenitale Erkrankungen, wie z.B. die primäre Aortenstenose (bei der Katze sehr selten) eine Hypertrophie verursachen, die der einer HKM ähneln.
Vor einer Reduzierung der Untersuchung und Diagnosestellung HKM auf Basis von Wandstärken alleine ist zu warnen:
Wie Sie im Kapitel Diagnostik sehen konnten führen auch lokale Verdickungen der Herzwand, die außerhalb der Standardschnittebenen liegen, zur Diagnose HKM. Dabei handelt es sich häufig um isolierte Veränderungen eines einzelnen Papillarmuskels. Eine Reduktion der Diagnose HKM auf Messwerte macht daher keinen Sinn.