Echokardiographie (Herzultraschall)

Ultraschallbild: Farbdoppler (links) und Spektraldoppler (rechts)
Dackel beim Herzultraschall
Katze auf einem Lochtisch liegend
Ultraschallgerät

Echokardiographie bedeutet Herzultraschall. Dieser ermöglicht einen genauen und schmerzlosen Einblick in das Herz. Man sieht die 4 Herzkammern, die Klappen und abgehenden Gefäße. Mit Messprogrammen kann die Herzfunktion genau bestimmt werden.

Um krankhafte Veränderungen zu finden, die den Blutfluss im Herzen beeinträchtigen, bedienen wir uns eines sogenannten Dopplers. Man unterscheidet grundsätzlich den Farbdoppler und den Spektraldoppler.

Mit dem Farbdoppler kann man die Flussrichtung des Blutes bestimmen und  Turbulenzen erkennen. Der Spektraldoppler dient der genauen Messung von  Strömungsgeschwindigkeiten. Dadurch können Sitz und Schweregrad der Herzerkrankung diagnostiziert werden.

Die Herzultraschalluntersuchung führen wir überwiegend am stehenden Tier durch. Manche Patienten werden auf einem Lochtisch liegend untersucht. 

Für die Untersuchung ist generell keine Betäubung nötig. Außerdem brauchen die Tiere nicht nüchtern zu sein.

 

Der Abteilung Kardiologie stehen drei Ultraschallgeräte mit Dopplerverfahren zur Verfügung. Eines ist ein High-End Gerät mit neuesten Technologien. So ist es möglich Kontrastechokardiographie (CEUS) und die Bestimmung der Herzmuskelverformung (strain, strain-rates) u.v.m. durchzuführen. Die erwähnten Techniken sind allerdings noch keine Routineverfahren in der Tiermedizin und werden bei uns auf ihren Wert für die veterinärmedizinische Diagnostik geprüft.

Video Normales Herz: von rechts geschallt zeigt den 4 Kammerblick

In diesem Video sehen Sie ein normales Herz in Bewegung. Man erkennt die Bewegung der Muskulatur und der Herzklappen. Die Strukturen lassen sich hier durch Verwendung einer relativ hohen Auflösung 7,5 MHz (Schallfrequenz) gut erkennen.