Synkope (Ohnmacht)

Die Synkope ist der vorrübergehende Verlust des Bewusstseins.
Die Tiere taumeln kurz oder fallen um. Kurz danach stehen sie wieder auf und zeigen den Allgemeinzustand wie vor der Synkope.

Allen gemein ist eine mangelnde Sauerstoff- oder Energieversorgung des Hirnes. Dauert die Synkope zu lange ist der Tod die Folge
Die Synkope ist der abgebrochene plötzliche Tod (aborted sudden death)

Ursachen für Synkope gibt es viele:
Am häufigsten sind Synkopen im Rahmen von Herzerkrankungen zu sehen. Besonders die Herzrhythmusstörungen sind hier zu nennen.
Stoppt das Herz durch einen AV-Block mehr als 4-6 Sekunden, fällt der Patient um.
Ältere Patienten haben öfter Herzbeutelergüsse, die zu einer Verminderung der Herzauswurfleistung führen. Die Synkope ist ein wichtiges Symptom dieser Erkrankung.

Ein starker Abfall des Blutzuckerspiegels unter 25 mg/dl führt zu einer Synkope. Hierfür sind häufig Tumoren der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse verantwortlich.

Auch ein Tier mit Anämie (Blutarmut) kann bei Anstrengung plötzlich ohnmächtig werden.

Von den Synkope muss die Epilepsie unterschieden werden.

Beides ähnelt sich denn das Tier fällt um. Die Epileptiker zeigen aber fast immer Krämpfe mit rudern der Gliedmaßen, Kauen, Speicheln und heftigen Zuckungen des Kopfes. Der synkopale Patient sackt eher schlaff  zusammen.