Endoprothetik des Hüftgelenks: Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes

Die Indikation zum Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes ist nicht nur bei der schweren Hüftgelenkdysplasie ausgewachsener Hunden gegeben, sondern bei einer traumatischen Verletzung des Hüftkopfes.

Seit über 30 Jahren wird in unserer Klinik die Endoprothetik des Hüftgelenks durchgeführt. Es werden ja nach Fall entweder Endoprothesen vom System Biometrix CFX oder überwiegend die Aesculap Hüftimplantate eingesetzt.

Die Hüftgelenke werden einzementiert und bekommen dadurch sehr schnell eine ausreichende Festigkeit für eine hundgerechte Belastung des neuen Gelenkes.

Die Tiere werden im Regelfall 2 Tage nach der Operation entlassen.

Das operierte Bein hat zwar einen Schutzverband, der Hund belastet das Bein dann aber im Allgemeinen schon gut. Danach folgt eine Phase der Schonung der Patienten, damit der Knochen das Implantat gut einbaut.